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German Patent DE 1173362 “Klemmhalterung für Füllstiftminen” 1959-1961

date of application
date issued
inventor
assignee
patent holder country
1959 April 25
1961 October 5
Eduard Roland
Eduard Roland
East Germany
drawing
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patent employed on E. Roland Fall-Stop
E. Roland Fall-Stop
E. Roland 1.8-2.0
E. Roland 1.8-2.0

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES German Reich Patent Head PATENTAMT

AUSLEGESCHRIFT
1 114 724








Anmeldetag:
Bekanntmachung 
Der Anmeldung 
Und Ausgabe Der 
Auslegeschrift:
Kl. 70a 2/20
Internat. Kl. B 43 b

R 25398 X/70a

25. April 1959



5. Oktober 1961
 

Klemmhalterung für Füllstiftminen



Anmelder:
Eduard Roland,
Dresden N 55, Pillnitzer Landstr. 147


Eduard Roland, Dresden,
ist als Erfinder genannt worden


Klemmhalterung für Füllstiftminen

Die Erfindung betrifft eine Klemmhalterung für Füllstiftminen mittels mehrerer Spannbacken, die in einen Hohlkegel des Stiftschaftes unter Federkraft eingezogen werden.

Bei den bekannten Klemmhalterungen dieser Art ergeben sich verschiedene Nachteile, wenn sie mit Minen von verschiedenem Durchmesser beschickt werden. Entspricht z. B. die Spannbackenbohrung dem Durchmesser der schwächsten Mine, dann werden diese in dem erforderlichen Maße festgehalten, bei stärkeren Minen werden jedoch die Spannbacken über das normale Maß hinaus gespreizt. Die Mine wird zwar von den Backen noch festgehalten, jedoch in größerer Entfernung von ihrer Spitze, und außerdem erfolgt das Festhalten mit den inneren Enden der Spannbacken, die eine starke Kerbwirkung auf die Mine ausüben. Infolgedessen brechen die Spitzen starker Minen sehr leicht ab.

Entspricht dagegen die Spannbackenbohrung dem Durchmesser der stärksten Minen, dann werden diese zwar in dem erforderlichen Maße festgehalten, aber nicht dünne Minen. Bei solchen dünnen Minen legen sich dann die einzelnen Spannbacken der Spannzange unter ihrem normalen Durchmesser aneinander, und bei einer z. B. dreibackigen Spannzange bildet diese einen Querschnitt, bei dem zwischen den einzelnen Trennfugen Kreisbogen verlaufen, die im Scheitel dichter am Querschnittsmittelpunkt liegen als im Bereiche der Trennfugen. Der Hohlkegel kann daher auf die einzelnen Spannbacken nicht im Bereiche des Scheitels drücken, sondern nur im Bereiche der Trennfugen. Die dünne Mine wird daher nur ungenügend von der Spannzange gefaßt. Es fehlt dabei vor allem der zentrale Druck nach dem Minenmittelpunkt, so daß ein sicheres Festspannen der Mine nicht erzielt wird.

Das Ziel der Erfindung ist es nun, die KlemmhaIterung so auszubilden, daß bei einem Wechsel von dünnen und dicken Minen innerhalb gewisser Grenzen der Durchmesser der Minen jederzeit ein sicheres Festspannen der Minen ohne nachteilige Kerbwirkung gewährleistet ist.

Zur Erreichung dieses Zieles ist erfindungsgemäß die Anordnung getroffen, daß jeder Spannbacken an seinem äußeren Umfang im Querschnitt einen bei maximaler Spreizung der Spannbacken über eine Kreisbahn hinausgehenden schwachen nockenförmigen An- und Abstieg aufweist, wobei der Scheitel des Nockens in der Mitte des äußeren Umfanges des Spannbackens liegt.

Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist der nockenförmige An- und Abstieg so ausgebildet, daß bei minimaler Spreizung der Spannbacken im Querschnitt von ihrer Außenfläche ein Kreis gebildet wird, der sich in den entsprechenden Querschnittskreis des Hohlkegels für den Einzug der Spannbacken einfügt.

An Hand der Zeichnungen ist die erfindungsgemäße Klemmhalterung beispielsweise beschrieben und dargestellt. Es zeigt

Abb. 1 einen Längsschnitt durch den die Spannbacken enthaltenden Teil eines Füllstiftes bekannter Bauart mit dünner Mine,

Abb. 2 einen Querschnitt durch die Spannbacken gemäß Abb. 1,
Abb. 1 & 2



Abb. 3 einen Längsschnitt gemäß Abb. 1 und die gegenseitige Lage zwischen Spannbacken und dicker Mine, wenn die Bohrung der Spannzange auf dünne Minen abgestimmt ist,

Abb. 4 im Querschnitt die gegenseitige Lage der Spannbacken, wenn die Spannbackenbohrung auf dicke Minen abgestellt ist und nach Herausnahme der dicken Mine eine dünne Mine von dem Spannbacken festgehalten werden soll,
Abb. 3 & 4



Abb. 5 die erfindungsgemäße Ausbildung der Spannbacken.
Abb. 5


Die Abb. 1 bis 4 dienen zur Erläuterung der Nachteile der bekannten Spannzangen. Mit den zur Zeit im Handel befindlichen Spannzangen kann immer nur eine gewisse Minenstärke in zufriedenstelIender Weise von der Zange festgehalten werden. Will man jedoch bei der bekannten Bauart der Spannzangen bzw. Spannbacken die gleiche Spannzange verwenden und damit dicke oder dünne Minen festhalten, so ergeben sich die obenerwähnten Nachteile. Aus Abb. 3 ist ersichtlich, daß eine starke Kerbwirkung auf die Mine in Erscheinung tritt, wenn die Spannzangenbohrung auf den Durchmesser der schwächsten Mine abgestimmt ist und diese schwache Mine durch eine stärkere Mine ersetzt wird. Wenn jedoch in umgekehrter Weise vorgegangen wird und die Spannzangenbohrung auf den Durchmesser der stärksten Mine abgestimmt wird, dann kann eine dünne Mine nur ungenügend erfaßt werden. Die einzelnen Spannbacken legen sich dann unter ihrem normalen Durchmesser aneinander und bilden im Querschnitt bei einer dreibackigen Spannzange Kreisbögen, die im Scheitel dichter am Querschnittsmittelpunkt liegen als im Bereiche der Trennfugen. Ein sicheres Festhalten dünner Minen läßt sich daher bei wechselnder Minenstärke mit den bekannten Spannbacken nicht erzielen.

Die erfindungsgemäße Ausbildung der Spannbacken ist aus Abb. 5 ersichtlich. Dabei ist bei maximaler Spreizung der Spannbacken 1 jeder Spannbacken in seiner Außenfläche im Querschnitt so ausgebildet, daß er einen schwachen, nockenförmigen An- und Abstieg besitzt, wobei der Scheitel des Nockens in der Mitte des Backens liegt. Um diese nockenförmige Ausbildung der Spannbacken 1 deutlich zu machen, ist um den Mittelpunkt 2 in Abb. 5 mit gestrichelten Linien der Kreis 3 gezogen. Die über dem Kreisbogen 3 liegenden Bögen 4 besitzen jeweils den erfindungsgemäßen schwachen nockenförmigen An- und Abstieg.

Dieser nockenförmige An- und Abstieg ist so gewählt, daß bei minimaler Spreizung der Spannbacken 1, also dann, wenn eine Mine von dünnem Durchmesser von den Spreizbacken erfaßt werden soll, im Querschnitt von der Außenfläche der Spannbacken ein Kreis gebildet wird, der sich von innen in den entsprechenden Querschnittskreis des HohIkegels der Spannzange einfügt. Durch diese Ausbildung ist gewährleistet, daß auch dünne Minen mit Sicherheit von der Spannzange erfaßt werden, wobei die Spannbacken zentral von außen auf den Minenmittelpunkt gedrückt werden. Wesentlich für das Höchstmaß des Nockens, der in Abb. 5 jeweils in den einzelnen Spannbacken 1 dargestellt ist, ist der Umstand, daß auch bei dünnen Minen noch ein zentraler Druck auf die Mine, der vom Scheitel der Spannbacke 1 ausgehen muß, ausgeübt wird. Durch das Ausmaß des Nockens muß also vermieden werden, daß eine gegenseitige Stellung der Spannbacken bei dünnen Minen eintreten kann, wie sie in Abb. 4 dargestellt ist.


Patentansprüche:

1. KlemmhaIterung für Füllstiftminen unterschiedlicher Dicke mittels Spannbacken, die in einen Hohlkegel des Stiftschaftes unter Federkraft eingezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spannbacken (1) an seinem äußeren Umfang im Querschnitt einen bei maximaler Spreizung der Spannbacken über eine Kreisbahn hinausgehenden schwachen nockenförmigen An- und Abstieg aufweist, wobei der Scheitel des Nockens (4) in der Mitte des äußeren Umfanges des Spannbackens liegt.

2. KIemmhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nockenförmige An- und Abstieg so ausgebildet ist, daß bei minimaler Spreizung der Spannbacken (1) im Querschnitt von ihrer Außenfläche ein Kreis gebildet wird, der sich in den entsprechenden Querschnittskreis des Hohlkegels für den Einzug der Spannbacken einfügt.

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

• 109 707/33 9.61